Asyl- und Migrationsbeauftragte

Mit Beschluss des Gemeinderates vom 22.12.2015 und vom 26.01.2016 wurden Ingrid Schäffler, Sebastian Heller und Franz Unterreiner als Asyl- und Migrationsbeauftrage bestellt. Der Gemeinderat hatte in der Sitzung am 08.12.2015 beschlossen, gemäß § 6 Absatz 1 seiner Geschäftsordnung, die Bestellung von Asyl- Migrationsbeauftragten vorzusehen.

Ansprechpartner

Sebastian Heller
Ingrid Schäffler
Franz Unterreiner

Tel. 08664/9886-69
asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de

Helferinnen und Helfer für Einkaufsfahrten gesucht!

28.11.2017

Seit Eröffnung der Gemeinschaftsunterkunft  leisten Ehrenamtliche vielfältige Unterstützung im Alltag. Hierzu suchen dringend zusätzliche Hilfe für die Einkaufsfahrten mit alleinerziehenden Müttern. Die Fahrten finden i. d. R. alle zwei Wochen statt. Auch suchen wir nach Vertretungen in den Schulferien.  

Wir freuen uns über Interessierte, die sich unter der folgender Telefonnummer und/oder Email-Adresse melden: 08664-9886-69 / asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de. Vielen Dank für die Mithilfe!

Ingrid Schäffler
Sebastian Heller
Franz Unterreiner

Asyl- und Migrationsbeauftragte der Gemeinde Chieming

Rückblick auf ein Jahr Gemeinschaftsunterkunft Chieming Regierung von Oberbayern nutzt das Haus bislang als „Familienzentrum“

28.11.2017

Auf mehr als 12 Monate Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete und asylsuchende Menschen blickten die gemeindlichen Asyl- und Migrationsbeauftragten Ingrid Schäffler, Franz Unterreiner und Sebastian Heller in einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung im Chieminger Haus des Gastes zurück.

In der Unterkunft leben seit der Eröffnung im letzten Herbst ausschließlich Familien aus verschiedenen Krisengebieten im friedlichen Neben- und Miteinander. Aktuell sind im Landkreis Traunstein 1 637 Asylsuchende untergebracht, davon 82 in Chieming.

Rückblickend wurde insbesondere der Tag der offenen Tür am 24. September 2016 als sehr wichtig angesehen, der nach Ansicht der Asyl- und Migrationsbeauftragten auch dazu beitrug, dass viele Ängste und Besorgnisse abgebaut werden konnten, nachdem sich die Öffentlichkeit ein eigenes Bild von der Wohn- und Lebenssituation in der Gemeinschaftsunterkunft machen konnte. Dies führte zu einer überwiegend positiven Haltung bei der Chieminger Bevölkerung.

Als besonders wichtig wird nach wie vor die regelmäßige Berichterstattung erachtet, damit die Menschen in der Gemeinde über die Situation der geflüchteten uns asylsuchenden Menschen Kenntnis bekommen.

Als besonderen Glücksfall sehen die gemeindlichen Beauftragten die Mitarbeit von Abdelkader Bedj-Bedj, der neben anderen Sprachen insbesondere Arabisch spricht und auch als „Kuturdolmetscher“ wertvolle Dienste leistet. Er nahm und nimmt sich vieler Probleme der Flüchtlinge an, ist „Kummerkasten“ und „Krisenhelfer“. Ebenso hilft er bei der Arbeits- und Wohnungsvermittlung, führt, wenn es notwendig ist, Fahrdienste durch und organisiert Veranstaltungen, wie das gemeinsame Fastenbrechen zum Ende des Ramadan 2017.

Desweiteren betonten Ingrid Schäffler, Franz Unterreiner und Sebastian Heller, dass wichtige erfolgreiche Schritte zur angestrebten Integration vor allem in der Chieminger Grund- und Mittelschule und in den Kindergärten geleistet wurden und werden.
Auch würdigten sie das Interesse der Asylanten am Deutschunterricht und vor allem das unermüdliche Bemühen der Ehrenamtlichen, ihnen nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch die Lebensweise und Kultur in Deutschland nahe zu bringen.
Die anwesenden Ehrenamtlichen bekräftigten ihre Einsatzbereitschaft beim Deutschunterricht, bei der Hausaufgabenhilfe und im Helferladen.
 
Als gelungene Bespiele zur dörflichen Integration nannte Sebastian Heller u. a. den sommerlichen Einsatz von Ingrid Schäffler als „Schwimmlehrerin“, die an schönen Sommer- und Ferientagen mit den Kindern und ihren Eltern viel Zeit am See verbrachte.
Franz Schrobenhauser vom TSV Chieming schaffte es, dass junge Flüchtlinge aktiv Fußball spielen und die örtlichen Mannschaften verstärken.

Auch die Vermittlung von Arbeitsstellen läuft dank der Bereitschaft der örtlichen Betriebe sehr ermutigend.

Unverzichtbar für den funktionierenden Alltag in der Unterkunft sind aber vor allem die hauptamtlichen Mitarbeiter. Verwaltungsleiter Sebastian Aschl, Hausmeister Robert Baumüller und Asylsozialberaterin Waltraud Huber von der Diakonie Traunstein sind mittlerweile ein eingespieltes Team.
Sebastian Aschl informierte die Anwesenden über den grundsätzlichen Rückgang an Flüchtlingen und sagte, dass es mittlerweile im Landkreis keine dezentrale Erstunterbringung mehr gebe. Zudem führte er aus, dass Familien, die als Asylanten anerkannt sind, sich auf Grund des chronischen Wohnungsmangels schwertun, aus der Unterkunft auszuziehen.

Sebastian Heller ging im Weiteren noch auf das Bemühen ein, eine zweite Gruppe der offenen Ganztagesschule für Grundschulkinder einzurichten. Damit könnte die schulische und soziale Integration noch mehr vorangebracht werden und zugleich die Ehrenamtlichen entlastet werden. Da für eine staatliche Förderung aber derzeit die notwendige Mindestzahl an Kindern noch nicht gegeben ist, versucht man den staatlichen Finanzanteil durch Drittmittel und Spenden zu ersetzen.

Ingrid Schäffler und Sebastian Aschl kündigten auch für heuer den Nikolausbesuch in der Gemeinschaftsunterkunft am Dienstag. 5. Dezember an und haben dafür bereits Spendenzusagen zugesichert bekommen.

In ihrer Zusammenfassung betonten die Asyl- und Migrationsbeauftragten, dass das letzte Jahr weitaus erfolgreicher verlaufen ist, als man es erwarten durfte. Zugleich wiesen sie darauf hin, dass für das kommende Jahr ähnlich hoher Einsatz der Beteiligten erforderlich ist, damit die Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft mehr und mehr auf eigenen Beinen stehen können und zugleich der dörfliche Friede gewahrt bleibt.

Hoffen auf eine bessere und sichere Zukunft!

Geflüchtete Familien leben sich in Chieming ein

In Zeiten wie diesen, in denen der Terror selbst in Europa und, wie vor wenigen Tagen, auch in Deutschland tödliche Spuren hinterlässt, kann man noch mehr verstehen, warum Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten alles zurücklassen und ihr Heil in der Flucht suchen.
Schon fast 3 Monate ist es her, dass die ersten Familien, die eben wegen Krieg, Terror, Not und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, in die Chieminger Unterkunft eingezogen sind.
Gerade mit Blick auf die kommenden Weihnachtstage erinnern die Flüchtlingsschicksale auch an die weihnachtliche Herbergssuche. Und es ist sehr erfreulich, dass die hilfesuchenden Menschen in der Gemeinde Chieming nicht wie Maria und Josef im biblischen Bethlehem abgewiesen wurden. Vielmehr sind die Familien freundlich und wohlwollend aufgenommen worden, obwohl der Begriff „Willkommenskultur“  in Deutschland mehr und mehr Schaden genommen hat.
Und die Bürgerinnen und Bürger, wie auch die örtlichen Einrichtungen und Institutionen, waren und sind zur Stelle, um den Neuangekommenen den Einstieg in eine für sie völlig fremde Welt zu erleichtern.
Die erste große Anstrengung galt der Aufnahme der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen  in der Chieminger Grund- und Mittelschule, sowie die Unterbringung der Kleineren in den örtlichen Kindergärten.
Wie an anderer Stelle schon berichtet, konnten die Haupt- und Ehrenamtlichen mit einer außerordentlichen Kraftanstrengung die Herausforderung bislang meistern. Mittlerweile sind alle Kinder ab 4 Jahre in örtlichen Einrichtungen untergebracht. Die Schule kann dank des großen Engagements des Kollegiums und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern den Unterricht so gestalten, dass alle Kinder insgesamt einen angemessenen Unterricht, sowie regelmäßige Hausaufgabenhilfe erhalten.
Auch der Deutschunterricht für die Erwachsenen ist mittlerweile fester Bestandteil in der Unterkunft.

Individuelle Hilfen im Alltag
Darüber hinaus ist es für die Familien eine große Hilfe im Alltag, dass sie von Ehrenamtlichen ganz individuell unterstützt werden. So können gerade die alleinerziehenden Mütter mal in Ruhe ihre Einkäufe machen, während in der Zwischenzeit ihre Kleinkinder von Ehrenamtlichen betreut und beaufsichtigt werden. Auch nehmen sich Helferinnen und Helfer Zeit, sie zu wichtigen Terminen zu begleiten. Ob nun zum Kliniktermin für eine Hochschwangere oder zu den Anhörungsterminen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Erfreulicherweise haben sich auch bereits erste Patenschaften entwickelt.
Stellvertretend für alle, die hier Außergewöhnliches leisten, soll an dieser Stelle dem Chieminger Abdelkader Bedj-Bedj. gedankt werden. Auf Grund seiner algerischen Herkunft spricht er fließend Arabisch, dazu Französisch und Englisch. Darüber hinaus ist er mit der Mentalität und Kultur der Menschen aus dem mittleren Osten und aus Afrika bestens vertraut. Dadurch ist er für die Erwachsenen schnell zu einer wichtigen Vertrauensperson geworden und die Kinder lieben ihn wie einen Onkel oder Großvater. Es ist ein großes Glück, ihn in unserem Helferkreis zu haben!

 „Der kleine Helferladen“ sichert Grundversorgung
Dank der großherzigen Spendenbereitschaft der Chieminger Bevölkerung kann der „Kleine Helferladen“ vor allem die Versorgung mit Kleidung, die nicht in den örtlichen Läden beschafft werden können oder die verfügbaren Mittel der Familien übersteigen, sicher stellen. Dieses Angebot können nicht nur die Familien aus der Unterkunft, sondern auch alle anderen bedürftigen Menschen aus der Gemeinde Chieming nutzen!
Besondere Freude hat der erfolgreiche Aufruf nach gebrauchten Waschmaschinen ausgelöst.
Wer hier noch eine gebrauchte Maschine zur Verfügung stellen kann, meldet sich bitte unter 08664-9886-69 oder per Email unter asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de
Darüber hinaus werden noch folgende Sachen benötigt:
•    Kleine und schmale Männerkleidung (Größe S und M)
•    Tages-/ Fleecedecken
•    Unterwäsche Kinder und Erwachsene
•    Kinderhosen (vor allem für  6-12 Jährige)
•    Babybettwäsche/-laken(40x90cm)
•    Handschuhe Kinder und Erwachsene
•    Winterschuhe (Männer und Kinder)
Die genannten Spenden können am 14.01.2017 von 10:00 Uhr -12:00 Uhr im „Kleinen Helferladen“ abgegeben werden.

Neuer Raum für den „Kleinen Helferladen“ dringend gesucht!
Da der „Kleine Helferladen“  in der Schule nur zeitlich befristet untergebracht werden kann, wird dringend ein neuer Raum gesucht. Wer hierfür Flächen gegen einen angemessenen Mietpreis zur Verfügung stellen will, kann sich ebenfalls unter 08664-9886-69 oder per Email unter asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de melden.

Ein herzliches Vergelt´ s Gott der Chieminger Bevölkerung!
Die zurückliegenden Wochen und Monate haben gezeigt, dass auf die Menschen in der Gemeinde Chieming Verlass ist, wenn es gilt, anderen Menschen beizustehen!
Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben und weiterhin mithelfen, dass die Geflüchteten eine Chance auf eine friedliche Zukunft bekommen. Sei es durch die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeit bei der Betreuung und Begleitung oder durch die großzügige Spendenbereitschaft. Aber auch allen anderen, die den Bewohnern der Unterkunft freundlich begegnen, sei herzlich gedankt. Denn sie leisten mit der dadurch zum Ausdruck gebrachten Haltung einen wertvollen Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben.
So wünschen wir allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich friedvolleres Jahr 2017!

Ingrid Schäffler
Sebastian Heller
Franz Unterreiner
Asyl- und Migrationsbeauftragte der Gemeinde Chieming

Neues vom „Kleinen Helferladen“

Die Helferinnen und Helfer konnten in den vergangenen Wochen diejenigen, die in die Räume Helferladens gekommen sind, gegen einen angemessenen Eigenbeitrag insbesondere mit Bekleidung und Schulsachen ausstatten.
Wegen der zunehmenden Winterkälte öffnet der „Kleine Helferladen“ wieder an mehreren Tagen, damit die bedürftigen Menschen mit Winterkleidung versorgt werden können.

Der „Kleine Helferladen“ ist wieder geöffnet am:
•    Donnerstag, 15.12.2016 von 10:00 Uhr -12:00 Uhr und am
•    Donnerstag, 29.12.2016 von 10:00 Uhr -12:00 Uhr und am
•    Samstag, 14.01.2017 von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Spendenaufruf
Damit die der Laden auf die Bedürfnisse passend eingehen kann, werden noch folgende Sachen gebraucht:
•    Kleine und schmale Männerkleidung (Grôße S und M)
•    Tages-/ Fleecedecken
•    Unterwäsche Kinder und Erwachsene
•    Kinderhosen (vor allem für  6-12 Jährige)
•    Babybettwäsche/-laken(40x90cm
•    Handschuhe Kinder und Erwachsene
•    Winterschuhe (Männer und Kinder)

Die genannten Spenden können am 14.01.2017 von 10:00 -12:00 Uhr im „Kleinen Helferladen“ abgegeben werden.

Wir bitten um Verständnis, dass wegen der  bekannten Platzknappheit NUR die oben genannten Sachen gebracht und angenommen werden können!

Gebrauchte Waschmaschinen dringend gesucht! Wo viele Kinder sind, gibt es sehr viel Wäsche

Mehr als 50 Kinder leben mittlerweile in der Chieminger Gemeinschaftsunterkunft. Dort, wo Kinder leben und spielen, fällt natürlich auch viel Wäsche an.

Da die Regierung die Gemeinschaftsunterkunft nach einem festgelegten Schlüssel nur mit 3 Maschinen ausgestattet hat, laufen diese praktisch „Tag und Nacht“.

Daher suchen wir nach gut erhaltenen und funktionstüchtigen Waschmaschinen. Wer eine zur Verfügung stellen kann, meldet sich bitte unter 08664-988669 oder per Email unter asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de   

Neues vom „Kleinen Helferladen“
Dank der großzügigen Spenden der Gemeindebevölkerung ist der Laden zur Freude der Helferinnen und Helfer voll gefüllt. Daher braucht es derzeit keine weiteren Spenden. Sobald ein neuer Bedarf entsteht, wird dies rechtzeitig in der Gemeindezeitung und auf der Homepage der Gemeinde bekannt gemacht.

Öffnungszeit des Helferladens
Der „Kleine Helferladen“ hat wieder geöffnet am Freitag, 11.11.2016 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr.

Der Laden steht sowohl der Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft als auch allen anderen bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde offen!

Erste Bewohner beziehen die Chieminger Gemeinschaftsunterkunft

In Kürze werden die ersten Bewohner in unserer Gemeinschaftsunterkunft erwartet. Da die Regierung von Oberbayern die Unterkunft in besonderer Weise als geeignet für die Aufnahme von Familien sieht, kommen als erstes 4 Familien mit insgesamt 14 Kindern. Das Alter der Kinder reicht von 2 Monaten bis 16 Jahre. Wer in den nächsten Wochen und Monaten noch dazu kommt, kann aber noch nicht eingeschätzt werden.

Bislang waren die betreffenden Familien in anderen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, in denen die Bedingungen insbesondere für Kinder sehr belastend sind. Daher können sie jetzt nach Chieming umziehen. Nach den letzten Informationen der Regierung werden die Familien wohl schon in der 39. Kalenderwoche (26.09. – 02.10.2016) erwartet.

Der Chieminger Helferkreis wird die Verwaltungsleitung des Hauses (Name war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt) und Waltraud Huber, die für Chieming zuständige Asylsozialberaterin vom Diakonischen Werk Traunstein, tatkräftig unterstützen, die ersten Schritte mit und für die Familien zu organisieren. Frau Huber wird zu Beginn sehr viel in Chieming sein. Wenn sich die Dinge eingespielt haben, wird sie durchschnittlich 3 x wöchentlich in die Unterkunft kommen.

Aufruf zu Sach- und Geldspenden
Mit dem Einzug wird ersichtlich werden, was die Menschen, die zukünftig in der Unterkunft leben werden, an sonstiger Unterstützung benötigen. Insbesondere für den Bedarf an Kleidung, Spielsachen, Fahrrädern oder ähnliches wird es dann gezielte Aufrufe in der Gemeindezeitung und auf der Homepage der Gemeinde, so wie in Rundbriefen an den Helferkreis geben. Auch wird es Geld für die Dinge und Maßnahmen brauchen, die nicht von den gesetzlichen Mindestleistungen abgedeckt sind.

Dabei ist es uns wichtig zu betonen, dass wir mit den eingehenden Spenden nicht ausschließlich die Asylsuchenden unterstützen wollen, sondern auch alle anderen bedürftigen Menschen in der Gemeinde!

Geldspenden können auf folgende  Konten der Gemeinde Chieming einbezahlt werden:

Kreissparkasse Traunstein
IBAN DE74 7105 2050 0000 0019 66
BIC BYLADEM1TST

VR-Bank Obb. Südost eG
IBAN DE78 7109 0000 0008 6105 84
BIC GENODEF1BGL

Als Zahlungsgrund bitte „Spende Flüchtlingshilfe“ angeben. Falls gewünscht stellt die Gemeindeverwaltung steuerliche Zuwendungsbescheinigungen (Spendenquittungen) aus, bei Spenden bis 100 € genügt dem Finanzamt aber in der Regel der Einzahlungsbeleg.

Noch einige Erläuterungen zur Spendenpraxis:
Für Geldspenden und neuwertige Sachspenden, deren Wert objektiv (z.B. anhand einer aktuellen Rechnung) zu ermitteln ist, kann die Gemeinde steuerliche Zuwendungsbescheinigungen erstellen. Keine Spendenquittungen hingegen können für gebrauchte Sachspenden ausgestellt werden, da hier eine objektive Wertermittlung, die auch von den Finanzbehörden anerkannt wird, nicht möglich ist.

Ausblick
Den gemeindlichen Verantwortlichen und dem Helferkreis ist natürlich bewusst, dass es am Anfang möglicherweise an der einen oder anderen Stelle „holpern“ wird und auch Missverständnisse auftreten können. Daher bitten wir darum, die ersten Schritte und Aktionen mit „konzentrierter Gelassenheit“ anzugehen, miteinander zu sprechen, nachzufragen und während der Eingewöhnungsphase Nachsicht zu üben. Wenn wir verständnisvoll und konstruktiv miteinander umgehen, werden wir es sicher gut hinbekommen!

Tag der offenen Tür in der Chieminger Gemeinschaftsunterkunft

Am Samstag, 24.09.2016 besteht von 11:00 Uhr – 15:00 Uhr die Möglichkeit, die Chieminger Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende zu besichtigen

Die Gemeinschaftsunterkunft „Am Winkelzaun 4a“ ist mittlerweile fast fertig ausgestattet. Vor dem Einzug der ersten Bewohner (darunter aller Voraussicht nach Familien mit Kleinkindern) besteht für die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, das Haus zu besichtigen.

Der Besitzer des Gebäudes, sowie die Verantwortlichen von Regierung, Gemeinde und Betreiber laden deshalb am Samstag, den 24.09.2016 von 11:00 Uhr – 15:00 Uhr die Bevölkerung zum „Tag der offenen Tür“ ein.

Die Besucherinnen und Besucher können dabei einzelne Wohneinheiten in Augenschein nehmen, sowie die gemeinschaftlichen Wirtschafts- und Funktionsräume besichtigen.

Im großen Gemeinschaftsraum ist zudem eine beeindruckende Fotoausstellung von Andreas Knapp zu sehen, der die Ereignisse des letzten Jahres in der Chieminger Turnhalle und an den Grenzübergängen Freilassing und Simbach mit der Kamera eingefangen hat.

Wichtiger Hinweis: Da die Parkplatzsituation an der Unterkunft sehr begrenzt ist, werden die Besucher, die mit dem Auto kommen, gebeten, den Parkplatz am gemeindlichen Friedhof zu benutzen. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es bei der ebenfalls nahe gelegenen Grund- und Mittelschule.

Wie die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Chieming gelingen kann

Gemeinde lädt zur 2. Bürgerinformationsveranstaltung am 20. Juli 2016 ins Katholische Pfarrheim ein

Voraussichtlich Ende September werden die ersten Geflüchteten und Asylsuchenden in die Chieminger Gemeinschaftsunterkunft einziehen.

Um die Bürgerinnen und Bürger über den Fortgang der Planungen und über die immer konkreter werdenden Rahmenbedingungen für Aufnahme und Betreuung der Hilfe suchenden Menschen zu informieren, findet am Mittwoch den 20. Juli 2016 2016, 19:30 Uhr im Katholischen Pfarrheim eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung statt. Dabei wird über die Organisation der Gemeinschaftsunterkunft und über die Vorbereitungen des Helferkreises berichtet. Dazu wird auch eine Vertreterin der Regierung von Oberbayern anwesend sein, die für die Belegung der Chieminger Unterkunft zuständig ist.          

Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und weitere Anregungen für eine gelingende Aufnahme zu geben.

Wer sich jetzt schon an die Asyl- und Migrationsbeauftragten der Gemeinde wenden möchte, kann dies per Email unter asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de oder unter der Telefonnummer 08664-9886-69 tun.

Miteinander wird es uns gelingen, diejenigen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, menschenwürdig in unserer Mitte aufzunehmen!

Bürgerinformationsveranstaltung am 17.03.2016

21.03.2016 OH

Voraussichtlich zum Ende der Sommerferien wird die Am Winkelzaun gelegene Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge fertig gestellt sein und die Ersten können dann dort einziehen.

Dies teilte in der Bürgerinformationsveranstaltung im Saal des Katholischen Pfarrheims der gemeindliche Asyl- und Migrationsbeauftragte Sebastian Heller den gut 150 Anwesenden mit.

Weiter sagte er, für die Unterbringung von maximal 94 aufzunehmenden Menschen stehen im Erd- und Obergeschoss 17 Wohneinheiten mit vier bis sechs Plätzen zur Verfügung. Jede einzelne Wohneinheit verfügt neben einem Wohn- und Schlafbereich über eine eigene Küche und einem eigenen Sanitärbereich. Darüber hinaus wird es gemeinsame Sozial-, Freizeit- und Wirtschaftsräume wie auch einen Besinnungsraum geben.

Heller verwies noch auf den Außenbereich und sagte, geplant sind eine große Terrasse, ein Garten und ein Rad-Carport. Zudem soll der Bereich eine Einfriedung erhalten und die vorhandenen Asphaltflächen sollen durch Grünflächen ersetzt werden. Heller meinte, damit werden auch die Anregungen der Nachbarschaft wesentlich berücksichtigt.

Weiter sagte Heller, in der Gemeinschaftsunterkunft wird es auch eine vollbeschäftigte Verwaltungsleitung vorhanden sein und es wird eine Halbtagsstelle für einen Hausmeister mit eigener Hausordnung geben.
Der Asyl- und Migrationsbeauftragte stellte fest, dass nach Chieming nur registrierte Flüchtlinge kommen, die sich selbst um ihre Bedürfnisse des täglichen Lebens kümmern müssen.

Heller gab noch die Mitwirkung des Diakonischen Werkes bekannt, die sich um die Sozialbetreuung kümmern werden und zählte die Mithilfe weiterer Behörden auf.

Für sehr wichtig hält Heller den Aufbau eines örtlichen Helferkreises bzw. die Weiterentwicklung des bereits Bestehenden.

Diese fremden Menschen sollen sich bei uns möglichst schnell zurechtfinden und die Regeln unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens kennen lernen.
Nach seinen Worten sind von zentraler Bedeutung die Sprachkurse, damit eine Verständigung schnellst möglich ist, sagte er.

Weiter teilte er mit, um Kontakt  zur Chieminger Bevölkerung herzustellen, braucht es regelmäßige Gelegenheiten der Begegnung. Diese reichen nach seinen Worten von der Möglichkeit ehrenamtlicher Tätigkeiten bis hin zu Sport- und Freizeitangeboten.

„Die fremden Menschen sollen nicht sich selbst überlassen bleiben“, betonte Heller und kündigte für Donnerstag, 7. April, 19 Uhr, im Gewölbesaal des Heimathauses Chieming ein Treffen für Personen an, die beim Helferkreis mitwirken wollen.

Bürgermeister Benno Graf sagte, die Gemeinde hat die Verpflichtung, heuer bis zu 158 Flüchtlinge aufzunehmen, ist für die Planung, Bereitstellung und Durchführung von Betreuungsangeboten zuständig und soll der Regierung von Oberbayern bei der Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge helfen.
Der Bürgermeister informierte, dass derzeit im Landkreis Traunstein 1 867 Flüchtlinge untergebracht sind und laut einer Prognose Ende 2016 etwa 3 850 sein werden.

Er sprach sich für eine menschenwürdige Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen aus und betonte, dass dies mit der Gemeinschaftsunterkunft Am Winkelzaun  voll erfüllt wird und bedankte sich bei Sebastian Aschl junior für die Bereitstellung der Flüchtlingsunterkunft.

Des Weiteren bedankte sich Graf bei seinen drei Asyl- und Migrationsbesuftragten Ingrid Schäffler, Franz Unterreiner und  Sebastian Heller wie auch bei den vielen Chieminger Helfern.

Maximilian Lex, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Traunstein, ging zunächst auf die Flüchtlingszahlen der Gemeinden in seinem Zuständigkeitsbereich ein, freute sich,  dass Strafdelikte von Flüchtlingen äußerst gering sind und stellte fest, dass es im Einzugsbereich der Polizeiinspektion es keinen Fall eines Sexual-Deliktes bisher gab.
Weiter sagte er, die Integration von Flüchtlingen in einer Dorfgemeinschaft sei sehr wichtig und würdigte das ehrenamtliche positive Engagement der Chieminger gegenüber Flüchtlingen.
Andrea Endlicher, regte den Wunsch nach professionellen Übersetzer an, Alois Ortner, wollte die Verfahrensdauer zur Anerkennung von Flüchtlingen wissen, Gebhard Gaßner verwies auf die Verbesserung der Beleuchtung durch den Bau der Gemeinschaftsunterkunft, Hans Aderbauer fragte nach, wegen der Einführung einer Haftpflichtversicherung, wenn Flüchtlinge Schäden verursachen und Traudi Kraus wollte wissen, ob es Richtlinien zum Deutschunterricht für ehrenamtliche Helfer gibt.

Graf wie auch Heller werden Erkundigungen einziehen und bei der nächsten Bürgerinformationsveranstaltung darüber berichten.

In der Sache Verbesserung der Beleuchtung, wird Bürgermeister Graf  den Gemeinderat informieren.

Wie die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Chieming gelingen kann

08.03.2016

Gemeinde lädt zur Bürgerinformationsveranstaltung am 17. März 2016 ins Katholische Pfarrheim ein

Voraussichtlich zum Ende der Sommerferien wird die Am Winkelzaun gelegene Gemeinschaftsunterkunft bezugsfertig und die ersten Geflüchteten und Asylsuchenden werden dort einziehen.

Um die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über den Stand der Planungen und über die Rahmenbedingungen der Aufnahme und Betreuung der Hilfe suchenden Menschen zu informieren, findet am Donnerstag den 17. März 2016, 19:00 Uhr im Katholischen Pfarrheim eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Dabei wird das bauliche Konzept der Unterkunft vorgestellt und das Rahmenkonzept zur Begleitung der erkennungsrechtlich registrierten Asylsuchenden erläutert, die Chieming zugewiesen werden.  

Die Asyl- und Migrationsbeauftragten werden dabei auf die baulichen Gegebenheiten der Unterkunft und der Außenanlagen eingehen, sowie den Alltagsbetrieb und die Hausordnung vorstellen.

Im Zentrum der Präsentation stehen aber das Rahmenkonzept für die Betreuung dieser Menschen und der Aufbau des örtlichen Helferkreises. Hauptaufgabe der Ehrenamtlichen wird zunächst die Kontaktaufnahme mit den Flüchtlingen und ihre Begleitung im Alltag sein. Das oberste Ziel ist dabei, die Menschen in einer für sie völlig fremden Welt nicht sich selber zu überlassen. Daher stehen erste Angebote, die deutsche Sprache und Kultur kennen zu lernen, im Zentrum der inhaltlichen Überlegungen. Aber auch die Assistenz im Alltagsleben wird gerade am Anfang eine wichtige Rolle spielen, damit sich die Bewohner der Unterkunft im Dorf und in der Umgebung zurechtfinden, Einkaufsmöglichkeiten kennenlernen oder gegebenenfalls zum Arzt begleitet werden.         

Zum Abschluss der Veranstaltung können die Anwesenden Vorschläge zu den inhaltlichen Themenbereichen „Alltagsassistenz / Sprach- und Kulturunterricht“ – „(ehrenamtliche) Beschäftigung / Praktika / Arbeit“ - Kultur Freizeit und Sport“ an so genannten Aktionsstationen einbringen. Und es werden Listen ausliegen, in die sich Interessierte für den Helferkreis eintragen können.

Wer jetzt schon Fragen, Anregungen oder Vorschläge machen möchte, kann die Asyl- und Migrationsbeauftragten der Gemeinde per Email unter asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de oder unter der Telefonnummer 08664-9886-69 eine Nachricht zukommen lassen.

Wir alle wissen, dass wir vor einer großen, möglicherweise sogar vor einer historischen Aufgabe stehen. Aber mit Zuversicht und dem in der Gemeinde bewährten Gemeinschaftssinn wird es gelingen, dass wir diejenigen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, menschenwürdig in unserer Mitte aufzunehmen!

Asyl- und Migrationsbeauftragte direkt per Telefon und Email erreichbar

16.02.2016

Im Zusammenhang mit der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in der Gemeinde Chieming ergeben sich vielfältige Aufgaben und Fragen. Damit sich die Bürgerinnen und Bürger dazu direkt an die Asyl- und Migrationsbeauftragten wenden können, hat die Gemeinde sowohl eine eigene Telefonnummer als auch eine spezielle Email – Adresse eingerichtet.

Die gemeindlichen Asyl- und Migrationsbeauftragten sind ab sofort telefonisch unter 08664-9886-69 und per Email unter asyl-und-migrationsbeauftragte@chieming.de erreichbar.

Die gemeindlichen Beauftragten hoffen, dass von den Kontaktmöglichkeiten vielfältig Gebrauch gemacht wird, um Fragen zu stellen, aber auch um Anregungen, Vorschläge, Angebote zur Mithilfe und konstruktive Kritik vorzubringen.

Chieming bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor

03.02.2016

Die Gemeinde Chieming wird sich, wie auch die umliegenden Nachbargemeinden, der Verantwortung zur Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden stellen. Dies braucht fundierte Vorbereitung und den Aufbau geeigneter Strukturen.

Daher hat der Gemeinderat Ingrid Schäffler, Sebastian Heller und Franz Unterreiner zu Asyl- und Migrationsbeauftragten bestellt, die diese Aufgabe in enger Abstimmung mit der Verwaltung und den beteiligten Behörden in die Hand genommen haben.

Derzeit wird ein Aufnahme- und Integrationskonzept erstellt, das alle relevanten Aspekte beleuchtet und praktikable Umsetzungsschritte beinhaltet.

An erster Stelle stehen derzeit die Fragen zur geplanten Unterkunft am Winkelzaun. Gerade weil viele umliegende Nachbarn und Grundstücksanrainer mit Angst und Verunsicherung reagieren, gilt es, mit der Regierung von Oberbayern, die die Sammelunterkunft betreiben wird, alle wichtigen Punkte für einen möglichst störungsfreien Betrieb zu klären und zu vereinbaren.

17 Wohneinheiten mit jeweils eigener Küche und Bad
Für die Unterbringung von maximal 94 aufzunehmenden Menschen stehen 17 Wohneinheiten mit 4 – 6 Plätzen zur Verfügung. Jede einzelne Wohneinheit verfügt neben einem Wohn- und Schlafbereich über eine eigene Küche und einen Sanitärbereich. Darüber hinaus wird es Gemeinschafts- und Schulungsräume geben, in denen die Sprach- und Integrationskurse stattfinden werden und auch Freizeitangebote möglich sind.

Verwaltungsleitung und Hausmeister vor Ort
Definitiv sicher ist die tägliche Präsenz von Mitarbeitern der Regierung von Oberbayern. Für die Chieminger Unterkunft wird eine Verwaltungsleitung in Vollzeit und eine Halbtagsstelle für einen Hausmeister geschaffen. Über die Beauftragung eines nächtlichen Sicherheitsdienstes wird derzeit beraten.
Außer der Regierung von Oberbayern werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asylsozialberatung regelmäßig vor Ort sein und sich um alle formalen und persönlichen Belange der Hilfe suchenden Menschen kümmern.

Aufbau eines örtlichen Helferkreises
Herzstück des Aufnahme- und Integrationskonzeptes ist aber der örtliche Helferkreis. Denn es kommt ganz entscheidend darauf an, die aufgenommenen Menschen so zu begleiten, dass sie sich möglichst bald bei uns zurecht finden und die Regeln unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens verinnerlichen. Von zentraler Bedeutung werden dafür die Sprachkurse sein, damit eine Verständigung möglich wird. Um den Kontakt zur Dorfbevölkerung herzustellen, braucht es zudem regelmäßige Gelegenheiten der Begegnung. Diese reichen von der Ermöglichung ehrenamtlicher Tätigkeiten bis hin zu Sport- und Freizeitangeboten.

Dass dies gelingen kann, zeigt die Erfahrung des letzten Sommers. Es war beeindruckend, wie die Bürgerinnen und Bürger sich um die 150 Menschen angenommen haben, die während der Sommerferien vorübergehende Aufnahme in der Turnhalle fanden. Daher sind sich Bürgermeister, Gemeinderat und die Asyl- und Migrationsbeauftragten sicher, dass die neuerliche Aufgabe wieder mit herzlicher Menschlichkeit und einem gut ausgearbeiteten Betreuungsplan gemeistert werden kann.